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Neuer Bilderschatz am Landesarchiv

30.03.2026, 10:00

Schenkung von rd. 5000 Kleinbild-Dias zu Kirchen, sakraler Kunst und Landschaft aus dem Nachlass Max Hartl (1923–2016)

Alessandro Campaner, der Leiter der Bildstelle, Johann Hartl und Gustav Pfeifer, der Direktor des Landesarchivs (v. l. n. r.), bei der Übergabe der Bilder am 17. März 2026. Foto: Landesarchiv, Harald Toniatti
Alessandro Campaner, der Leiter der Bildstelle, Johann Hartl und Gustav Pfeifer, der Direktor des Landesarchivs (v. l. n. r.), bei der Übergabe der Bilder am 17. März 2026. Foto: Landesarchiv, Harald Toniatti

Max Hartl, gelernter Schlosser aus München, Kunstliebhaber und leidenschaftlicher Fotograf, schoss auf zahlreichen Reisen im süddeutsch-österreichischen Raum sowie in Südtirol über Jahrzehnte mehrere tausend Farbdias. Diesen Bilderschatz verwahrte er, nach Orten und Objekten wohlsortiert, sorgfältig beschriftet und verzeichnet bis zu seinem 2016 erfolgten Ableben bei sich.

In Südtirol, das er zwischen 1960 und 2000 mehrfach, zum Teil auch mit dem Fahrrad, bereiste, faszinierten ihn vor allem mittelalterliche und frühneuzeitliche Wandmalereien, aber auch die Landschaft.

Sein Sohn, Dr.-Ing. Johann Hartl (Ottobrunn b. München), nahm jüngst Kontakt zum Landesarchiv auf und überließ diesem an die 5000 Kleinbild-Farbdias mit Südtirol-Betreff aus dem Nachlass im Schenkungswege.

Der Bestand, der eine gute Ergänzung zum Bildarchiv des Amts für Bau- und Kunstdenkmäler bildet, wird in den nächsten Jahren von der Bildstelle des Landesarchivs in Teilen digitalisiert und über das Netz der Öffentlichkeit und der Forschung zur Verfügung gestellt werden.

Gustav Pfeifer