Unterschutzstellungen 2023
Ferienhaus Col da Lech
Ferienhaus 1939/40 vom Architekten Armando Ronca errichtet. Beispiel der Moderne ("Neue Sachlichkeit") im alpinen Raum. Kompakter Bau mit steilem Pultdach, verputzter Außenfassade auf einem Steinsockel, Richtung Süden positionierte vorgelagerte Holzveranda. Klare Gliederung der oberen Geschosse in der nach Süden ausgerichteten Fassade. Funktionaler Grundriss, erhaltene bauzeitliche Ausstattungselemente wie u.a. Eingangstür, vergitterte Rundbogenfenster, Innentüren und Wandleuchten.
Scheiberhof
Si tratta di un edificio tardogotico su tre piani, risalente al XV secolo. Il nucleo centrale del complesso, costituito da una torre presenta una tessitura muraria di alta qualità e numerose finestre con imbotti in marmo, nonché parte di un portale a sesto acuto in conci di pietra. Ampliamento dell'ala residenziale a sud della fine del XVIII/inizio XIX secolo, con arredi tardo-barocchi Biedermeier, stufe in muratura, finestre, porte (con ferramenta in parte più antica e qui riutilizzata), rivestimenti in legno della "stube" nonché una pietà particolare. Ampliamento sul lato nord in seguito a demolizione della facciata e costruzione dell'annesso agricolo della fine del XIX/inizio XX secolo. Cantina con struttura portante del solaio caratterizzata da pilastri e travi in legno. Struttura portante del tetto e timpano dello Storicismo. Di fronte all'edificio principale, sul lato sud, si trova un edificio secondario con un forno.
Heilig-Kreuz-Kirche in Lana
Die Heilig-Kreuz-Kirche in Mitterlana ist ein bedeutender Kirchenbau der Zwischenkriegszeit in Südtirol. Sie wurde vom Stuttgarter Architekten Otto Linder (1891-1976) geplant und vom Architekten Umberto Maffei aus Rovereto mit Änderungen an der ursprünglichen Planung umgesetzt. Sie entstand in zwei großen Bauphasen 1937 bis 1939 und 1948 bis 1950. Einschiffig, nord-süd-gerichteter Langbau in Bruchsteinmauerwerk mit Verputz und Natursteingewänden mit eingezogenem Chor, einer darunter liegenden Unterkirche und je sieben Seitenapsiden mit Rundbogenfenstern in Buntglas, die außen vom Hauptkörper abgesetzt sind. Angebauter Glockenturm mit Zwiebelhaube in verputztem Eisenbeton im Südwesten.
Tscheilahaus in Stilfs
Das kompakte Gebäude in Massivbauweise mit traditionellem Satteldach aus der Jahrhundertwende ist teilunterkellert, besitzt zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. Die Fassade ist mit regelmäßigen Fensterachsen, roten Fensterstöcken, weißen Winterfenstern sowie mit bauzeitlichen Fitschenbändern und Beschlägen sehr gut erhalten. Das Hoferhaus besitzt eine schlichte, gut funktionierende Raumeinteilung, mit bauzeitlichem Treppenhaus im seitlichen Eingangsbereich sowie eine hochwertige Ausstattung mit Fenstern, Türen, Böden, einer Stubentäfelung und zwei gemauerten Turmöfen. Der Dachboden mit bauzeitlichem Dachstuhl ist mit Ziegelmauerwerk geringfügig erhöht worden und lässt einen Ausbau des Dachgeschosses zu. Das Gebäude prägt den Ortskern von Stilfs.
Pfarrkirche St.Valentin in Gummer mit Friedhof
Im 14. Jh. erwähnt, davon sind wohl noch die Langhausmauern und das Portal (mit einfacher Hohlkehle und stumpfem Spitzbogen) erhalten. Um 1520 ein Umbau, dem Chor (Sterngewölbe) und Turm angehören, der aber nach den späten Maßwerkformen zu schließen erst um die Mitte des 16. Jh.s vollendet wurde (1549?). Das Langhaus wurde im 18. Jh. umgebaut, 1891/92 erhöht und neu geweiht. 1988-1990 wurde es nach Plänen von Arch. Helmut Maurer erweitert.